Italien
Die Kultivierung von Reben wurde in Italien durch zwei Völker begonnen. Die Griechen brachten ihre Kultur im Süden (vor allem Sizilien) und die Etrusker im Norden Roms ein. Heute ist Italien das grösste weinproduzierende Land der Welt mit einem Anteil von rund 25 % an der gesamten Weltweinerzeugung. Schon seit jeher galt Italien als ein Land der Rebe und des Weines. Das Klima, die Lage am Mittelmeer und die geographische Beschaffenheit begünstigen den Weinbau in Italien. Die Alpen schirmen das milde Klima gegen die oft feuchtkalte Witterung Mitteleuropas ab. Man stösst daher fast in ganz Italien auf grosse und kleine Rebflächen, vom Apennin im Norden bis nach Sizilien im Süden, in den Ebenen und an den Hügeln und Bergen bis in Höhen um 1.000 Meter. Italiens Weinreichtum ist unglaublich gross und vielfältig. Selbst Fachleute können die genaue Anzahl der unterschiedlichen Rebsorten in Italien nicht genau angeben.
Die gesamte Weinerzeugung Italiens setzt sich zu ca. 54 % aus Rot- und Roséweinen und zu 46 % aus Weissweinen zusammen.
Rebfläche: 1.110.000 Hektar Weinproduktion: 59-70 Millionen Hektoliter/Jahr Weinexport: 12-18 Millionen Hektoliter/Jahr Weinimport: geringfügig Pro-Kopf-Verbrauch: 63 Liter/Jahr
|